Schupfnudeln oder Bubaspitzle

Ihr Lieben,

dieses Gericht gibt es bei uns schon seit ich denken kann.Die Großmutter Väterlicherseits, beherrschte sie blind.Nach einem detaillierten Rezept könnte man sie nicht fragen,sie sagte immer,“Das mache ich aus der Lameng,“ was auch immer sie damit meinte?Wahrscheinlich meinte sie,das sie das im Gefühl hat.Als Kind stand ich immer davor und schaute zu,wie sie aus Kartoffelteig kleine Würstchen rollte.Sie schaffte tatsächlich mit nur einer Hand,drei Stück zu schupfen. Ich weiß nicht ob sie dieses Wort erfunden hat,oder irgendwo gelesen.Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern,das sie überhaupt,jemals ein Kochbuch gelesen hat.Die Schupfnudeln waren immer so wie sie sein sollten,innen weich und aussen mega knusprig.Ich kann mich noch daran erinnern,als ich versuchte,das erste mal Schupfnudeln zumachen.Was soll ich sagen,das ging mächtig daneben.Alle waren seifig und pappig und erst im Laufe der Zeit,habe ich herausgefunden,wie es bei mir am besten funktioniert. Übung macht den Meister,heißt es doch immer.Ich muss dazu sagen,das die Mutter,wie wir alle zur Großmutter sagten,nicht wegen einpaar Schupfnudeln angefangen hat.Sie versorgte damit fasst die gesammte Verwandtschaft. Wenn einer der Verwandten mitbekommen hat, heute gibt’s bei Erna Schupfnudeln,dann hat man sich schon mal in den Zug gesetzt und ist angereist. Bei unserer Großmutter war immer jeder gerne gesehen und wenn unverhofft Besuch kam.wurden eben noch Teller dazu gestellt und zusammengerückt.Bei uns saßen oft bis zu zehn Leute und mehr am Tisch.Zu den Schupfnudeln gab es immer vorneweg eine Suppe und zu den Schupfnudeln,Eingemachte Birnen und Apfelmus, ( Bernschnitz,wie sie in ihrem Dialekt dazu sagte. Bernschnitz und Apfelmus hatte sie immer da ).Ich muss gestehen das ich bei weitem nicht an ihre Schupfnudeln heran komme und ich schon seit 36 Jahren übe.Ich kann mir sehr gut vorstellen,das sie mich dabei beobachtet und mit dem Kopf schüttelnd sagt,“Kind so ned,des muschd onnerschd machä. Awa des wärd „.Für die,die kein Dialekt verstehen,hier nochmals übersetzt,“Kind so nicht,das musst du anders machen.Aber es wird“.

Nun aber ihr Lieben,hier das Rezept von Oma Erna.

Schupfnudeln

Zutaten

60 gr Butter

1 Eidotter

600 gr mehlige Kartoffeln

2 Eßl Mehl zum ausrollen

120 gr Weizenmehl

Salz

60 gr Weizengrieß

  1. Die mehligen Kartoffeln in Salzwasser (für ca. 15-20 Minuten) gar
  2. kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
  3. Danach die gepressten Kartoffeln mit Mehl, Grieß, Salz, Butter und Eidotter zu einem Teig kneten.
  4. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer daumendicken Rolle formen. Ca. 2-3 cm dicke Scheiben abschneiden und diese wiederum zu Nudeln formen bzw. rollen.
  5. Anschließend die Nudeln in leicht gesalzenes, kochendes Wasser geben, vorsichtig umrühren und für ca. 5-7 Minuten, schwach wallend köcheln lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
  6. Danach die Schupfnudeln aus dem Wasser heben, abtropfen lassen .
  7. Nach dem abkühlen in reichlich Butter anbraten.

Bei uns gibt es dazu selbstgemachter Apfelmus,Eingemachte Aprikosen oder Birnen und für die herzhaften in der Familie,frischer Krautsalat.

Schupfnudeln schmecken aber auch mit Sauerkraut und Speck,oder zu Rinderbraten,Rouladen oder auch Bratwürstchen.

Wir wünschen Euch nun gutes Gelingen und viel Freude mit Oma Erna’s Schupfnudeln.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

Chili sin Carne mit roten Linsen, Vegan

Ihr Lieben,

die Herbst und Winterzeit,ist in unserer Familie auch die Suppen und Eintopfzeit. Suppen und Eintöpfe gehen bei uns immer.Da gibt es kein,das will ich nicht,oder ein ,das esse ich nicht.Die Erbsen wurden schon als Babys mit Eintöpfen ernährt.Sobald nur noch zweimal am Tag gestillt wurde und das erste Zähnchen da war , gab es eine Brotkruste in die Hand und Suppe oder Eintopf.Bei uns gab es nie,auch nur ein Glas Babynahrung,ich schwöre.Ich bilde mir deshalb auch ein,das keins der Erbsenkinder auch nur eine Allergie hat.Abgesehen davon hätte der Erbsenbub die Babynahrung sowieso verweigert,weil er immer das wollte,was wir am Tisch gegessen haben.Das machte es uns in Sachen Ernährung,natürlich super einfach.

Eins unserer Spitzenreiter zur Zeit,ist diese simple und einfache Eintopfgericht.In meinem Kochbuch,findet man es unter Chili sin Carne.Also Chili ohne Fleisch.Dieses Gericht wird sogar vom Uropa geliebt.

Aber nun zum Rezept,das ich für Euch leicht umgewandelt mit Erlaubnis des Verlags abgeschrieben habe.

Chili sin Carne mit roten Linsen

Zutaten

  • 2 Zwiebel, rot
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Paprika, rot
  • 2 EL Rapsöl
  • 250 g Linse, rot
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose gehackte Tomate (ca. 400 ml)
  • 1 Dose weiße Bohne (ca. 400 ml)
  • 100 g Mais schon vorgegart
  • 2 TL Cayennepfeffer
  • 2 EL Veganes Creme fraiche oder anderes
  • 30 g Lauchzwiebel
  • oder gehackte Petersilie

Zubereitung


  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch pellen, die Paprika entkernen und alles in feine Würfel schneiden. In einem hohen Topf mit etwas Rapsöl bei mittlerer Hitze anschwitzen.
  2. Sobald die Zwiebeln glasig sind, die Linsen hinzugeben und für ca. 2 Minuten mit anschwitzen.
  3. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und die gehackten Tomaten hinzugeben. Alles für weitere 10 Minuten kochen, bis die Linsen fast gar sind.
  4. Die weißen Bohnen, den Mais sowie den Cayennepfeffer unterrühren, für weitere 2 Minuten köcheln lassen und mit Lauchzwiebeln und Veganer Creme fraiche,oder anderer, garniert servieren.

Nun heißt es Euch nur noch gutes Gelingen und guten Appetit zu wünschen.

Liebste Grüße und passt auf Euch auf

Granny und die Erbsen ❤

Birnen – Schokotarte

Ihr Lieben,

Wer liebt nicht leckere Schokolade?Die Erbsenkinder und ich könnten ständig davon essen.Am liebsten essen wir aber Schokokuchen und wenn er noch ganz warm ist ,mit einem kleinen Klecks Sahne überkommen uns wahre Glücksgefühle.Man sagt ja nicht zuunrecht,Schokolade macht glücklich.Hier wollen wir ein Rezept vorstellen,das den Genuss von Schokokuchen nicht immer mit einem schlechten Gewissen verbunden sein muss.Ein so genannter OK Kuchen,wie der Erbsenbub immer sagt.

Das Rezept habe ich von Rebekka,von Elfenkind,sie hat es wiederum von Happy Mom of 5.

Die Links von beiden,findet ihr auf unserem Blog unter Blogempfehlungen !

Das tolle an dem Kuchen,er ist vollkommen Vegan,schmeckt aber wie ein ganz normaler Schokoladenkuchen.Die Früchte könnt ihr je nach Jahreszeit austauschen.Mit Aprikosen zb. schmeckte er ebenfalls sehr köstlich.

Rezept für Birnen-Schokotarte ihr braucht:

  • 30g Kokosblütenzucker
  • 100g Agavendicksaft
  • ein bisschen Vanille
  • 250g Mandelmilch und
  • 50g geschmolzene Margarine
  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Pack Backpulver
  • 30g reines Kakaopulver
  • 3 Esslöffel gemahlene Mandeln
  • 1 Teelöffel Essig

Rezept für Birnen-Schokotarte so wird es gemacht:

  1. Ihr gebt den Kokosblütenzucker, Agavendicksaft, die Vanille, Mandelmilch und geschmolzene Margarine in eine Schüssel und rührt sie schaumig.
  2. Das Dinkelvollkornmehl wird mit dem Backpulver, Kakao, den gemahlenen Mandeln verrührt und zu der schaumigen Masse gegeben und kurz untergerührt. Zum Schluss den Essig unterrühren.
  3. Den Teig gebt ihr in eine gefettete Kuchenform und belegt ihn mit geschälten Birnenhälften, ich habe sie gefächert eingeschnitten.
  4. Nun muss der Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180° für 35 Minuten backen.
  5. Wenn er abgekühlt ist kann er mit Puderzucker bestreut werden, er schmeckt aber auch ohne Puderzucker einfach köstlich.

Wir wünschen Euch nun gutes Gelingen und ganz viele Glücksgefühle beim Verzehr dieser Köstlichkeit.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

ABC die richtige Schulwahl

Ihr Lieben

da sind wir wieder.Nach einer Zeit des nicht Bloggens,
( es bleibt einfach leider nicht immer soviel Zeit dafür),widme ich
heute diesen Blog meinem Erbsenmädchen.Wie ihr wahrscheinlich
alle schon mitbekommen habt,kommt die kleine Erbse nächstes Jahr
in die Schule.Sie ist wie man so schön sagt und die Kinderärztin und Erzieherinen bestätigten „Schulreif“.Eigentlich wäre das Erbsenmädchen dieses Jahr schon in die Schule gekommen.Für
uns war das aber noch kein Thema,wir wollten Ihr noch eine sehr
wertvolle Zeit schenken,kostbare Zeit.
Zum Glück haben wir in unserem Freundeskreis einige Pädagogen, darunter eine Verhaltenspädagogin Iris Müller ( wenn ihr Hilfe braucht und Tipps könnt ihr Euch an sie wenden,sie arbeitet mit alternativ Methoden und geht spielerisch und sehr liebevoll auf Kinder ein.Ihr findet sie auch hier bei Facebook. https://www.facebook.com/iris.muller.399 ),Lehrer und für uns die wichtigste Pädagogin und Erzieherin,die Urgroßmutter der Erbsen,die über 30 Jahre Erfahrung hatte im Umgang mit Kindern.
Mit dem Schulanfang beginnt sowohl für das Kind als auch für die Eltern ein neuer aufregender Lebensabschnitt. Die bange Frage lautet: Welche Schule ist die richtige für mein Kind?
Spätestens mit dem ersten Schulbrief geht es los. Ganz unschuldig liegt er im Briefkasten und weist darauf hin, dass jetzt – wie Oma und Opa es gerne noch nennen – „der Ernst des Lebens“ beginnt. Auf dem nichtssagenden Blatt Papier wird im Regelfall die Einzugsschule des Kindes vorgestellt, inklusive der Bitte, sich doch dort anzumelden, damit zur Einschulung dann auch alles klappt.

Diese Fragen sollte man sich allerdings stellen,
denn nicht jede Schule ist für Euer Kind/Enkelkind geeignet:

Ist die Schule in der Nähe oder grundsätzlich gut zu erreichen?

Auf welche Schule gehen die Freunde und Spielkameraden deines Kindes?

In welcher Schulform ist dein Kind mit seinen Talenten und Vorlieben optimal betreut (öffentliche Grundschule, Privatschule oder Modellschule, wie z.B. Montessori- oder Waldorfschule)?

Wie sind die Betreuungszeiten an der Grundschule (Halbtags- oder Ganztagsschule?

Gehört die Schule zu einer bestimmten Konfession (z. B. katholische oder evangelische Grundschule)?

Folgt die Grundschule einem bestimmten pädagogischen Konzept?

Gibt es an der Schule zusätzliche Angebote (Arbeitsgruppen, Sportkurse, Kunstkurse, Musikunterricht)?

Für uns war jedoch sehr schnell klar,auch durch viele Gespräche mit
Freunden,das eine Staatliche Schule für das Erbsenmädchen nicht
zur Debatte steht.Sie würde dort um es mal ganz einfach auszudrücken,verkümmern.Sie würde ihren Begabungen nicht gerecht
werden können.Jedes Kind ist sein eigenes Individuum und sollte
nach seinem Tempo,Begabungen und Fähigkeiten gefördert werden.
Dabei spielt auch Zeit eine sehr große Rolle.Zeit die in einer Staatlichen Schule nicht vorhanden ist,weil man nach einem strikten und vorgegeben Lehrplan arbeitet.Die Kinder die länger brauchen um
dem Lernstoff zu folgen,bleiben auf der Strecke.Ich selbst war nicht gerade eine Leuchte in der Schule und war nach der Schule immer total ausgepowert,das mir sehr oft die Motivation fehlte Zuhause zulernen.OK aus mir ist auch etwas geworden,aber ich habe mich durch eine unglückliche Schulzeit quälen müssen.Dieses wollen wir der Erbse ersparen.Für uns sind Montessori und freie Waldorf Schule die geeigneten Schulen für das Erbsenmädchen.Sie ist begabt in Musik,interessiert sich für Kunst und über andere Länder.Sie malt,singt,spielt gerne Klavier,trommelt mit Leidenschaft und tanzt sehr gerne Balett.Alles Dinge die ihr nicht anerzogen wurden,sondern für die sie großes Interesse zeigt.Sie hat einen so großen Durst auf Leben und Wissen,das selbst mir als Großmutter nicht immer die geeigneten Erklärungen einfallen.Zitat Erbsenmädchen,“ Oma wenn ich in der Schule bin,erkläre ich dir das alles „.Also werde ich geduldig auf die Erklärungen meines Mädchens warten.

Unsere Wahl fiel auf die freie Waldorf Schule.Eine Schule die ich schon sehr lange kenne.Kinder von Freunden und Musikschüler von der Erbsenmama besuchen Sie.Uns ist es leicht gefallen uns für diese Schule zu entscheiden,denn auch unser Lebensmotto und unsere Lebensweise und Lebenseinstellung finden wir in ihr wieder.

Ganzheitliche Bildung im Zentrum

Kern der Waldorfpädagogik ist ein ganzheitliches Verständnis des Menschen und von guter Bildung. Daher rühren auch die für viele Außenstehende befremdlich anmutenden Unterrichtsmethoden. In Waldorfschulen wird nicht nur am Schultisch gerechnet und geschrieben. Selbst Fächer wie Mathe oder Englisch werden in anderer Form, etwa mittels rhythmischen Klatschens oder anhand von Bewegungsspielen erlernt. Daneben spielen Musizieren und handwerkliche Tätigkeiten eine große Rolle. Die Klassen bleiben mit ein- und demselben Klassenlehrer über viele Jahre verbunden.

Ich möchte aber ergänzend erwähnen das nicht für jedes Kind,
die Waldorfpädagogig geeignet ist.Wichtig dabei ist,das man hinter diesem Konzept steht und es lebt.
Deshalb wünschen wir allen Mamas und Papas ein gutes Gefühl bei der Schulwahl Eurer Kinder.

Weitere Hilfe zum Thema Schule findet ihr hier :

https://www.facebook.com/iris.muller.399

http://www.alltagsbalance.com/

Wir wünschen Euch nun einen schönen Wochenstart,
passt auf Euch auf,
Liebste Grüße,
Granny und die Erbsen