Pulled Chicken

Ihr Lieben

was ich immer wieder sehr gerne mache und das auch für Gäste,ist Pulled Chicken.Man kann es ganz wunderbar im Keramiktopf im Backofen zubereiten.Dieses Rezept ist für 6 Personen und ich habe es
an meinem Geburtstag, ( ich wollte keine Arbeit haben ) zubereitet.
Das Geflügelfleisch,man kann auch Pute verwenden ist so saftig und zart,das fast auf dem Gaumen zergeht.

Hier nun für Euch das Rezept:


Zutaten

1200 g Hähnchenbrustfilet oder Putenbrust
2 Eßl. Senf

Zutaten für die Gewürzmischung:
1 Eßl. Paprika edelsüß, geräuchert
1 gestr. Eßl. Fleur de Sel oder Salz nach Geschmack
1 gestr. Eßl. brauner Rohrzucker
2 gestr. Eßl. Fleischgewürzmischung
1/2 Eßl. Paprika rosenscharf
1 Eßl. Kreuzkümmel (nicht zu verwechseln mit Kümmel, den mag ich gar nicht)
1 frische, gepresste Knoblauchzehe
2 große Gemüsezwiebeln

Zutaten für die Sauce:
125 ml Apfelsaft
200 ml BBQ Sauce, selbstgemacht oder nach Wunsch
1 Knoblauchzehe, gepresst

Zubereitung

Zubereitung 1 oder 2 Tage vorher:

Das Fleisch von allen Seiten mit Senf einstreichen.

Alle Gewürze vermischen und in das Fleisch einmassieren. Dazu am besten Einmalhandschuhe verwenden.

Dann das Fleisch gut abdecken.

Auf einen Teller oder in eine Schale legen und im Kühlschrank 24-48 Stunden marinieren lassen.

Weitere Zubereitung am „Esstag“:

Das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und mindestens 1-2 Stunden Raumtemperatur annehmen lassen.

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Die Zwiebeln schälen, in dünne Halbringe hobeln und in die Form legen.

Das Fleisch auf die Zwiebeln legen.

Apfelsaft, BBQ Sauce und Knoblauch verrühren und über das Fleisch gießen.

Die Form mit dem Deckel verschließen und in den Ofen geben.

Nach 2-3 Stunden das Fleisch einmal drehen. Deckel wieder verschließen und weiter garen.

Die Garzeit beträgt insgesamt 4 Stunden

Jetzt das Fleisch mit 2 Gabeln zerrupfen und mit der restlichen Sauce aus der Form vermischen.

Das Pulled Chicken wird auf Burgerbuns verteilt und mit Roten Zwiebelringen serviert gegessen.

Das Rezept für die Buns kommen in einem nächsten Blog.

Wir wünschen Euch gutes Gelingen und guten Appetit.
Passt auf Euch auf und bleibt Zuhause.

Liebste Grüße,
Granny und die Erbsen ❤

Macarons oder Himbeerküsschen

Ihr Lieben

meine süßen Schleckermäulchen,meine Erbsenkinder Lieben
Macarons.Eine sehr teure Süße Liebe,wenn man sie kaufen muss.
Mit einem Habs verschwinden diese Französischen Köstlichkeiten,
in ihren kleinen Schnäbelchen und der Preis schlägt immerhin wenn man so ein Macaron kaufen muss ,beim Konditor mit 80 Cent bis 1 Euro zu Buche. Der Erbsenbubschnabel,schafft locker ohne mit der Wimper zu zucken 10 davon.Mit 8 Euro ein zwar durchaus gerechtfertigter Preis,aber für
den kleinen Geldbeutel zu viel.Der Preis rechtfertigt sich durchaus,
schon alleine,wegen der guten Zutaten und der Arbeit,die die Herstellung macht.Die ganze Zeit war ich nun auf der Suche,nach einem einfachen Rezept,das sich gut und schnell herstellen lässt
und keine große Zuckerbäcker Künste benötigt.Man sollte sorgfältig
arbeiten und genau abwiegen,mehr dazu bedarf es nicht.
Mit dem geheimnisvollen Namen,“Himmlische Küsschen“ wurde ich
fündig.Ein wirklich Himmlisch Süßes Küsschen.

Hier das Rezept:

Zutaten

180 g Butter
60 g Puderzucker, gesiebt
60 g Puddingpulver
1 Teelöffel Backpulver
180 g Mehl

Creme
100 g weiche Butter
1 Teelöffel Vanilleextrakt
1 Tasse Puderzucker,

Himbeermarmelade

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 ° C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Für Kekse,Butter zwei Minuten in einem Elektromixer eincremen. Füge, Puderzucker und Puddingpulver hinzu und rühre solange bis eine Cremige Konsistenz entstanden ist. Backpulver und Mehl sieben, zum Teig geben und gut mischen. Teig in 10g Kugeln (ca. 1 TL) rollen, auf ein Backpapier legen. Kekse 14 Minuten backen oder bis sie hellgolden sind. 5 Minuten abkühlen lassen, dann zum vollständigen Abkühlen in ein Gitter umfüllen.
  3. Für Buttercreme Butter und Vanille glatt rühren. Füge Puderzucker hinzu und schlage, bis die Mischung eine Paste bildet, die Konsistenz der starken Zuckerglasur. In einen Spritzbeutel einfüllen
  4. Zum Zusammenbau einen Löffel Marmelade auf die Hälfte der Kekse legen. Buttercreme im Kreis auf die andere Hälfte der Kekse geben. Drücke vorsichtig einen von jedem Keks zusammen, um ein Schmelzmoment zu bilden. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Guten Appetit

Unsere kleinen Köstlichkeiten,sind bereits verschnabuliert
und die Erbsenkinder forden Nachschub.Es wird mir nichts anderes
übrig bleiben und den kleinen Naschkätzchen Nachschub zu produzieren.

Wir wünschen Euch ein wunderschönes Wochenende,
passt auf Euch auf,
Liebste Grüße,
Granny und die Erbsen ❤

PS.Die Gebäckglosche würde von uns selbst gefertigt,
aus einer alten Glasschale,einem 99 Cent Dekohässchen
und Glaskleber.

Schupfnudeln oder Bubaspitzle

Ihr Lieben,

dieses Gericht gibt es bei uns schon seit ich denken kann.Die Großmutter Väterlicherseits, beherrschte sie blind.Nach einem detaillierten Rezept könnte man sie nicht fragen,sie sagte immer,“Das mache ich aus der Lameng,“ was auch immer sie damit meinte?Wahrscheinlich meinte sie,das sie das im Gefühl hat.Als Kind stand ich immer davor und schaute zu,wie sie aus Kartoffelteig kleine Würstchen rollte.Sie schaffte tatsächlich mit nur einer Hand,drei Stück zu schupfen. Ich weiß nicht ob sie dieses Wort erfunden hat,oder irgendwo gelesen.Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern,das sie überhaupt,jemals ein Kochbuch gelesen hat.Die Schupfnudeln waren immer so wie sie sein sollten,innen weich und aussen mega knusprig.Ich kann mich noch daran erinnern,als ich versuchte,das erste mal Schupfnudeln zumachen.Was soll ich sagen,das ging mächtig daneben.Alle waren seifig und pappig und erst im Laufe der Zeit,habe ich herausgefunden,wie es bei mir am besten funktioniert. Übung macht den Meister,heißt es doch immer.Ich muss dazu sagen,das die Mutter,wie wir alle zur Großmutter sagten,nicht wegen einpaar Schupfnudeln angefangen hat.Sie versorgte damit fasst die gesammte Verwandtschaft. Wenn einer der Verwandten mitbekommen hat, heute gibt’s bei Erna Schupfnudeln,dann hat man sich schon mal in den Zug gesetzt und ist angereist. Bei unserer Großmutter war immer jeder gerne gesehen und wenn unverhofft Besuch kam.wurden eben noch Teller dazu gestellt und zusammengerückt.Bei uns saßen oft bis zu zehn Leute und mehr am Tisch.Zu den Schupfnudeln gab es immer vorneweg eine Suppe und zu den Schupfnudeln,Eingemachte Birnen und Apfelmus, ( Bernschnitz,wie sie in ihrem Dialekt dazu sagte. Bernschnitz und Apfelmus hatte sie immer da ).Ich muss gestehen das ich bei weitem nicht an ihre Schupfnudeln heran komme und ich schon seit 36 Jahren übe.Ich kann mir sehr gut vorstellen,das sie mich dabei beobachtet und mit dem Kopf schüttelnd sagt,“Kind so ned,des muschd onnerschd machä. Awa des wärd „.Für die,die kein Dialekt verstehen,hier nochmals übersetzt,“Kind so nicht,das musst du anders machen.Aber es wird“.

Nun aber ihr Lieben,hier das Rezept von Oma Erna.

Schupfnudeln

Zutaten

60 gr Butter

1 Eidotter

600 gr mehlige Kartoffeln

2 Eßl Mehl zum ausrollen

120 gr Weizenmehl

Salz

60 gr Weizengrieß

  1. Die mehligen Kartoffeln in Salzwasser (für ca. 15-20 Minuten) gar
  2. kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
  3. Danach die gepressten Kartoffeln mit Mehl, Grieß, Salz, Butter und Eidotter zu einem Teig kneten.
  4. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer daumendicken Rolle formen. Ca. 2-3 cm dicke Scheiben abschneiden und diese wiederum zu Nudeln formen bzw. rollen.
  5. Anschließend die Nudeln in leicht gesalzenes, kochendes Wasser geben, vorsichtig umrühren und für ca. 5-7 Minuten, schwach wallend köcheln lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
  6. Danach die Schupfnudeln aus dem Wasser heben, abtropfen lassen .
  7. Nach dem abkühlen in reichlich Butter anbraten.

Bei uns gibt es dazu selbstgemachter Apfelmus,Eingemachte Aprikosen oder Birnen und für die herzhaften in der Familie,frischer Krautsalat.

Schupfnudeln schmecken aber auch mit Sauerkraut und Speck,oder zu Rinderbraten,Rouladen oder auch Bratwürstchen.

Wir wünschen Euch nun gutes Gelingen und viel Freude mit Oma Erna’s Schupfnudeln.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

Chili sin Carne mit roten Linsen, Vegan

Ihr Lieben,

die Herbst und Winterzeit,ist in unserer Familie auch die Suppen und Eintopfzeit. Suppen und Eintöpfe gehen bei uns immer.Da gibt es kein,das will ich nicht,oder ein ,das esse ich nicht.Die Erbsen wurden schon als Babys mit Eintöpfen ernährt.Sobald nur noch zweimal am Tag gestillt wurde und das erste Zähnchen da war , gab es eine Brotkruste in die Hand und Suppe oder Eintopf.Bei uns gab es nie,auch nur ein Glas Babynahrung,ich schwöre.Ich bilde mir deshalb auch ein,das keins der Erbsenkinder auch nur eine Allergie hat.Abgesehen davon hätte der Erbsenbub die Babynahrung sowieso verweigert,weil er immer das wollte,was wir am Tisch gegessen haben.Das machte es uns in Sachen Ernährung,natürlich super einfach.

Eins unserer Spitzenreiter zur Zeit,ist diese simple und einfache Eintopfgericht.In meinem Kochbuch,findet man es unter Chili sin Carne.Also Chili ohne Fleisch.Dieses Gericht wird sogar vom Uropa geliebt.

Aber nun zum Rezept,das ich für Euch leicht umgewandelt mit Erlaubnis des Verlags abgeschrieben habe.

Chili sin Carne mit roten Linsen

Zutaten

  • 2 Zwiebel, rot
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Paprika, rot
  • 2 EL Rapsöl
  • 250 g Linse, rot
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose gehackte Tomate (ca. 400 ml)
  • 1 Dose weiße Bohne (ca. 400 ml)
  • 100 g Mais schon vorgegart
  • 2 TL Cayennepfeffer
  • 2 EL Veganes Creme fraiche oder anderes
  • 30 g Lauchzwiebel
  • oder gehackte Petersilie

Zubereitung


  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch pellen, die Paprika entkernen und alles in feine Würfel schneiden. In einem hohen Topf mit etwas Rapsöl bei mittlerer Hitze anschwitzen.
  2. Sobald die Zwiebeln glasig sind, die Linsen hinzugeben und für ca. 2 Minuten mit anschwitzen.
  3. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und die gehackten Tomaten hinzugeben. Alles für weitere 10 Minuten kochen, bis die Linsen fast gar sind.
  4. Die weißen Bohnen, den Mais sowie den Cayennepfeffer unterrühren, für weitere 2 Minuten köcheln lassen und mit Lauchzwiebeln und Veganer Creme fraiche,oder anderer, garniert servieren.

Nun heißt es Euch nur noch gutes Gelingen und guten Appetit zu wünschen.

Liebste Grüße und passt auf Euch auf

Granny und die Erbsen ❤

Birnen – Schokotarte

Ihr Lieben,

Wer liebt nicht leckere Schokolade?Die Erbsenkinder und ich könnten ständig davon essen.Am liebsten essen wir aber Schokokuchen und wenn er noch ganz warm ist ,mit einem kleinen Klecks Sahne überkommen uns wahre Glücksgefühle.Man sagt ja nicht zuunrecht,Schokolade macht glücklich.Hier wollen wir ein Rezept vorstellen,das den Genuss von Schokokuchen nicht immer mit einem schlechten Gewissen verbunden sein muss.Ein so genannter OK Kuchen,wie der Erbsenbub immer sagt.

Das Rezept habe ich von Rebekka,von Elfenkind,sie hat es wiederum von Happy Mom of 5.

Die Links von beiden,findet ihr auf unserem Blog unter Blogempfehlungen !

Das tolle an dem Kuchen,er ist vollkommen Vegan,schmeckt aber wie ein ganz normaler Schokoladenkuchen.Die Früchte könnt ihr je nach Jahreszeit austauschen.Mit Aprikosen zb. schmeckte er ebenfalls sehr köstlich.

Rezept für Birnen-Schokotarte ihr braucht:

  • 30g Kokosblütenzucker
  • 100g Agavendicksaft
  • ein bisschen Vanille
  • 250g Mandelmilch und
  • 50g geschmolzene Margarine
  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Pack Backpulver
  • 30g reines Kakaopulver
  • 3 Esslöffel gemahlene Mandeln
  • 1 Teelöffel Essig

Rezept für Birnen-Schokotarte so wird es gemacht:

  1. Ihr gebt den Kokosblütenzucker, Agavendicksaft, die Vanille, Mandelmilch und geschmolzene Margarine in eine Schüssel und rührt sie schaumig.
  2. Das Dinkelvollkornmehl wird mit dem Backpulver, Kakao, den gemahlenen Mandeln verrührt und zu der schaumigen Masse gegeben und kurz untergerührt. Zum Schluss den Essig unterrühren.
  3. Den Teig gebt ihr in eine gefettete Kuchenform und belegt ihn mit geschälten Birnenhälften, ich habe sie gefächert eingeschnitten.
  4. Nun muss der Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180° für 35 Minuten backen.
  5. Wenn er abgekühlt ist kann er mit Puderzucker bestreut werden, er schmeckt aber auch ohne Puderzucker einfach köstlich.

Wir wünschen Euch nun gutes Gelingen und ganz viele Glücksgefühle beim Verzehr dieser Köstlichkeit.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

Amlou oder Marokkanisches Nutella

Guten Morgen Ihr Lieben

wer von Euch kennt diese köstliche Spezialität aus Marokko?
Amlou ist eine Paste,die in Marokko nur mit den allerbesten Zutaten hergestellt
wird,zb aus Honig und Arganöl.Honig ist genauso wie Arganöl ein kostbares
Naturprodukt.Alleine das Arganöl,man nennt es auch das Marokkanische Gold
wird sehr aufwendig von Hand hergestellt.Millionen von Argannüssen,werden
von den Marokkanischen Frauen von Hand aufgeschlagen.Die Argannuss ist
so hart,das es dazu sehr viel Erfahrung und Geschick braucht sie zu knacken.
Deshalb zählt dieses Öl zu den teuersten der Welt.1 Liter Arganöl kostet zwischen
100 und 120 Euro,aber es lohnt sich jeder Tropfen.Durch unsere vielen Reisen
nach Marokko habe ich das herstellen,dieser Delikatesse von der Mutter meines
Schwiegesohns erlernt.Amlou essen die Marokkaner meist zum Frühstück oder
zum Nachmittagstee.Es wird in einer flachen Schale zum dippen mit Fladenbrot
serviert.Das Rezept zum Brot findet Ihr hier,
http://grannyserbse.de/rkhayfte-arabisches-brot/

Bei all meinen Besuchen in Marokko ist es immer Amlou und Slilou was ich
als erstes esse. (Zu Slilou komme ich in einem der nächsten Blogs )

Das Arganöl und viele Produkte zum Arganöl,wie zb. Naturkosmetik,
bekommt Ihr auch bei „Petit Maroc“ . https://www.facebook.com/DepotPetitMaroc/
Arganöl wird übrigens auch in der Naturkosmetik verwendet.
Die Erbsenkinder werden regelmäßig nach dem Baden damit eingeölt.
Auch für die Babypflege sehr gut geeignet.

Der Arganbaum

Der Methusalem wächst heute nur im UNESCO-Biosphärenreservat
Marokko ist das einzige Land weltweit, in dem Arganöl produziert wird. Das Öl wird aus den Früchten des Arganbaums gewonnen. Der Baum, mit dem botanischen Namen Argania spinosa und dem deutschen Namen Arganie, auch als „Eisenholzbaum“ bezeichnet, gehört zu den ältesten Bäumen unserer Erde. Es wird vermutet, dass der Baum schon vor etwa 65 Millionen Jahren (einige Literaturangaben gehen von 80 Millionen Jahren aus) im Mittelmeerraum, in Nordafrika und Südeuropa verbreitet war. Heute ist das natürliche Vorkommen auf ein Gebiet im Südwesten Marokkos begrenzt. Das Gebiet ist 1998 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt worden.

Die immergrüne Arganie wird 10 bis 12 Meter hoch und ist weit ausladend mit einem Kronendurchmesser von etwa 15 Metern und einem Umfang von 70 Metern. Das anspruchslose Gehölz ist an den Wüstenstandort angepasst, verträgt sogar Temperaturen über 50 Grad Celsius und kann längere Trockenperioden überstehen. Dann werden allerdings die Blätter abgeworfen. Arganien werden allgemein etwa 200 Jahre alt, wobei auch bis zu 400 Jahre alte Bäume gefunden wurden.

Bereits nach fünf Jahren erscheinen in den Blattachseln die ersten gelblichen Blüten, aus denen sich dann die gelben, pflaumenähnlichen Steinfrüchte entwickeln. Für das Ausreifen brauchen sie etwa ein Jahr. In feuchten Jahren sind alle Reifestadien an einem einzigen Baum zu finden. In Trockenzeiten werden keine Früchte ausgebildet. Der Hauptertrag wird von 50- bis 60-jährigen Bäumen erzielt. Dann ist pro Baum mit einem Ertrag von 30 Kilogramm Früchten zu rechnen, das entspricht etwa 21 Kilogramm Argannüssen aus denen etwa 2,3 Kilogramm Argankerne gewonnen werden, die schließlich nur etwa 1 Liter reines Arganöl ergeben.

Da die Arganbäume stark stachlig sind, muss man warten, bis die reifen Früchte zwischen Juli und September zu Boden fallen. Ein Schütteln, wie bei Oliven üblich, ist hier nicht erlaubt. Das Sammeln der Früchte und die Weiterverarbeitung werden von den Berberfrauen vorgenommen, die sich in Kooperativen zusammengeschlossen haben. Verbreitet ist die traditionelle Handpressung. Dazu wird das Fruchtfleisch von der Nuss entfernt. Die Nüsse werden mit einem Stein zerschlagen. Die Schale ist um ein mehrfaches härter als die einer Haselnuss. Das Innere, die Kerne (Mandeln), werden zunächst mehrere Wochen in der Sonne getrocknet. Je nach Verwendungszweck werden sie geröstet oder ungeröstet weiterverarbeitet. Dazu werden sie mit einer Steinmühle gemahlen, der entstandene Brei mit Wasser vermischt und geknetet, wodurch sich das Öl herauslöst. Dieses wird dann abgegossen. Nachdem sich die Schwebstoffe abgesetzt haben, wird das Öl bis zu drei Mal gefiltert. Diese Handarbeit ist sehr zeitaufwändig. Bei einer anderen Methode werden die Mandeln maschinell gemahlen.

Arganöl wird seit Jahrhunderten von den Berberstämmen produziert. Es wird sowohl in der Kosmetik für Haut und Haare als auch als Speiseöl in der Küche verwendet. Aufgrund seines neutralen (von ungerösteten Kernen) oder nussigen Geschmacks (von gerösteten Kernen) eignet es sich vielfältig für Salate, Vorspeisen, Dressings und zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten. Damit das Argan-Speiseöl nicht verdirbt, soll es dunkel, trocken und bei Temperaturen zwischen 10 und 19 Grad Celsius gelagert werden. Das Öl wird liebevoll als das „weiße“ oder „flüssige Gold Marokkos“ bezeichnet. Es besteht zu 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren und verfügt über einen hohen Anteil natürlicher Antioxydantien sowie wertvoller Phytosterole. Es wird gesagt, dass der Vitamin E-Anteil doppelt so hoch wie im Olivenöl ist.

Der Arganbaum liefert nicht nur Früchte, aus denen das Öl gewonnen wird. Das Fruchtfleisch und die Öl-Pressrückstände sind ein wertvolles Viehfutter. Sein hartes Holz ist ein vorzügliches Bau- und Brennmaterial. Die sehr spitzen, harten Dornen halten die meisten Fressfeinde ab. Kamele und Ziegen stören sich aber nicht daran. Nicht selten klettern die Ziegen sogar in die Kronen der Bäume.

Der Arganbaum kann bei uns als langsam wachsende Kübelpflanze kultiviert werden. Er ist im Wintergarten und im Sommer auf der Terrasse im Freien gut zu halten. Gestalterisch passt er gut zu Oliven oder anderen mediterranen Kübelpflanzen. Allerdings ist er noch nicht über allgemein handelsübliche Quellen zu beziehen, wird aber zum Beispiel im Internet angeboten. Man kann ihn sich auch selbst aus Samen oder Stecklingen ziehen, die vielleicht ein Andenken an eine Marokko-Reise sein können.

Zutaten

250 gr Mandeln

100 – 130 gr Honig

1 Prise Salz

130 – 180 ml Arganöl

Zubereitung

Ganze Mandeln im Ofen von allen Seiten gleichmäßig rösten und komplett abkühlen lassen.
Mit einem Blender oder Mixer die gerösteten Mandeln(mit Haut) zu einer glatten Paste verarbeiten. Je nach Gerät, alle paar Minuten etwas Pause machen, damit euer Gerät und Mandelpaste nicht überhitzen.

Mandelpaste, Honig und Arganöl in einem Mixer geben und solange mixen, bis sich alle Zutaten verbinden und eine feine dickflüssige Masse entsteht.

Amlou in ein sauberes Schraubglas oder ähnliches füllen und bei Zimmertemperatur aufbewahren.

Luftdicht verschlossen bleibt Amlou bis zu 4 Monate haltbar, wenn es bis dahin übrig bleibt J

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachmachen.

Wir wünschen Euch nun einen wunderschönen Sommertag,

Liebste Grüße

Granny und die Erbsen ❤

Himbeer/Joghurt/Sahne Eis

Ihr Lieben,

heute wird es heiß,darum habe ich Euch ein ganz schnelles Eisrezept,das sich bei uns schon sehr lange bewährt hat aufgeschrieben. Ihr könnt das Eis mit ganz vielen unterschiedlich Obstsorten,püriert oder in Stückchen geschnitten,mit und ohne Schokostreusel Zuckerstreusel,zerkrümmelten Keksen usw ist herstellen.Ihr braucht dazu nicht viel:

Zutaten

200 gr Schlagsahne

200 gr Joghurt (wir verwenden unseren selbstgemachten)

2 Eßl Kokosblütenzucker oder anderer Zucker

1 Handvoll pürierte Beeren,oder Obst nach Wahl in Stückchen oder ganz.Je nach Gusto.

Schokostreusel, Zuckerstreusel,zerkrümmelten Kekse,Krokant,karamellisierten Walnüsse usw

Zubereitung

Joghurt mit dem Zucker und der leicht angeschlagenen Sahne verrühren und in die laufende Eismaschine geben.Wenn das Eis gefriert,nach und nach die Zutaten zugeben die Ihr Euch ausgesucht habt.Wir füllen das Eis immer in kleine Gläßchen Portionsweise ab.Die Erbsenkinder können sich so ihr Eis nehmen ohne das es Streit gibt,das der eine eventuell mehr hat als der andere.

Die Erbsenkinder kennen schon das Rezept und stellen ihr Eis selbst her.Ein Glas Joghurt entsprechen 200 gr und die Sahne messen sie ebenfalls in dem Glas ab.

Wir wünschen Euch nun einen schönen sonnigen Sommertag und viel Spaß bei der Zubereitung.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

PS.Ihr findet uns übrigens bei Facebook https://www.facebook.com/Grannys-Erbse-2075528019376501/

oder Instagram unter grannys_erbse

Marillen/Zwerschgenknödel

Guten Morgen Ihr Lieben,

dies ist eine Homage an meinen Österreichischen Großvater Alois und meine Familie in Österreich,aus dem Waldviertel bei Wien,wo ich im Sommer als Kind meine Ferien bei Tante Anna der Schwester meines Großvaters verbrachte.

Das Rezept ist ganz einfach und bedarf keiner großen Übung.

Für den Teig:
250g Quark
250g Mehl,(Dinkel), Prise Salz
60g Butter
1 Ei
geriebene Schale 1 Zitrone

Für die Füllung:
ca. 8 Marillen,Aprikosen (Zwetschgen, Erdbeeren)
8 Stück Würfelzucker ( mir ist das zu süß ich nehme einfach etwas Kokosblütenzucker lose)
gut 40g Butter eher mehr
mind. 100g Semmelbrösel
ca. 100g (Kokosblüten) Zucker
ca. 2 Teel. Zimt ( wir lassen den Zimt weg und verwenden ihn nur in der Weihnachtszeit )

Aus Quark, Mehl, Salz, zerlassener Butter, Ei und Zitroneschale einen Teig kneten. Im Kühlschrank 20 Minuten ruhen lassen. Den Teig auf einem bemehlten Brett zu einer Rolle formen und in (je nach Frucht) 8 Stücke teilen. Die Marillen / Aprikosen waschen und mit einem seitlichen Schnitt entkernen. Zucker in die Frucht geben, je nach Geschmack. Eine Teigportion in die Hand nehmen und eine Vertiefung hineindrücken, die Marille einlegen und einen Knödel formen.
Die Knödel in kochendes Wasser einlegen und gute zehn Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Die Butter zerlassen und die Semmelbrösel unter stetigem rühren (brennen schnell an!) zusammen mit dem Zucker bräunen, dann den Zimt zugeben,oder weglassen.
Die Knödel mit einem Schaumlöffel herausnehmen und abtropfen lassen. Die Knödel darin wälzen und auf dem Teller großzügig bestreuen. Dazu schmeckt Apfelmus,Vanillesoße,Weinschaumsauce,Zabaione sehr sehr lecker!
Ich wünsche euch viel Freude beim nachkochen, gerade an einem kühlen Herbstag ist dies ein wunderbares Gericht aber auch im Sommer schmeckt es köstlich und es macht Papp Satt.

Die Erbsenkinder Lieben das Gericht und der Erbsenbub schafft schon 3 große Knödel.

Wir wünschen Euch mit diesemköstlichen Gericht,einen wunderschönen Start ins Wochenende,passt auf Euch auf,
Liebste Grüße,
Granny und die Erbsen ❤

PS. Habe Ich schon erwähnt,das Ihr mich auch bei Instagram findet unter , grannys_erbse ?

Soljanka

Ihr Lieben,

habt Ihr Lust auf Soljanka?Ein herrliches und köstliches Gericht um Euren Kühlschrank zu plündern und Reste zu verwerten.Zb. könnt Ihr alle Eure Wurstreste verwerten.Viele denken es ist ein reines Wintergericht,doch in den letzten Tagen war es bei uns etwas kühler und alle hatten Lust darauf.Schmeckt übrigens kalt auch sehr gut zu gegrilltem Fleisch.Das Erbsenmädchen hat zur Zeit einen richtigen Kochflash und schnippelt was das Zeug hält.Das geniale daran ist,wenn Kinder beim kochen mithelfen,bekommen sie auch Appetit und selbst zubereitetes Essen schmeckt doch am besten.

Zutaten

Cirka 400 gr Wurstreste,zb. gekochter Schinken,Kabanossi,Salami,Aufschnitt usw.

2 Zwieben in Würfel

1 Paprika in Würfel

1 Glas Gurken plus Gurkensud,cirka 400 gr

2 Eßl Tomatenmark

2 Eßl Paprikapulver edelsüß

400 ml Brühe ( fertige oder selbst gekocht )

400 gr Letscho ( Paprikapuree ) wenn zugrob,mit dem Pürierstab fein pürieren.

Saure Sahne

Schnittlauch oder feingehackte Petersilie

Zubereitung

Zwiebeln mit den kleingeschnittenen Wurstresten in Öl anbraten.Paprika,Tomatenmark und Paprika edelsüß zugeben und mit anschwitzen,bis alles schön sämig ist.Nun Letscho und die Gurken mit dem Gurkensud hinzugeben und weiter rühren.Immer wieder Brühe zugießen,bis keine mehr übrig ist.Es muss nicht gesalzen und gepfeffert werden,weil die Wurst und das Letscho genügend gewürzt ist.Mindestens 30 Minuten köcheln lassen.Als Topping mit ejnem Klecks Saurer Sahne und Schnittlauchröllchen oder Petersilie garniert verfeinern.Die Soljanka lässt sich wunderbar einen Tag vorher zubereiten,denn aufgewärmt schmeckt sie am besten.

„Eben geht mit einem Teller
Witwe Bolte in den Keller,
Daß sie von dem Sauerkohle
Eine Portion sich hole,
Wofür sie besonders schwärmt,
Wenn er wieder aufgewärmt.“

„Wilhelm Busch, zweiter Streich,Witwe Bolte“

In diesem Sinn so wie es die Witwe Bolte sagte,schmeckt die Soljanka am nächsten Tag noch besser.

Wir wünschen Euch gutes Gelingen und einen guten Appetit.

Liebste Grüße und passt auf Euch auf,

Granny und die Erbsen ❤


Zitronenlimonade

Schenkt dir das Leben Zitronen,mach Limonade daraus

Ihr Lieben,

das Wetter ist zum wegschmelzen und man könnte den ganzen Tag nur trinken.Wasser ist natürlich das beste,aber wer möchte schon den ganzen Tag nur Wasser trinken ?Deshalb habe ich heute ein ganz einfaches Rezept von einer köstlichen Zitronenlimonade.Sie ist erfrischend und mit Eiswürfeln oder einer Kugel Zitonensorbet,eine köstlich erfrischende Abwechslung.

Zitronenlimonade – Zutaten für ca. 1,7 l:

Zutaten

  • 1 kleines Stück Ingwer (ca. 10 g)
  • 0,5 mit Kohlensäure versetztes + 1 l stilles Wasser
  • 200 g Zucker
  • 200 ml Zitronensaft
  • 2 Bio-Zitronen
  • 5 Stiele Minze

Zubereitung

  1. Zum Zitronen-Limonade selber machen den Ingwer schälen und fein hacken. In einem Topf 500 ml Wasser mit dem gehackten Ingwer und 200 g Zucker unter Rühren aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Auskühlen lassen.
  2. Den Sirup anschließend durch ein Sieb in ein großes Einmachglas oder einen Krug mit ca. 2 Liter Fassungsvermögen gießen. Den Ingwersirup mit 200 ml Zitronensaft und 1 Liter kaltem Wasser, je nach Geschmack still oder mit Sprudel, auffüllen.
  3. Die Bio-Zitronen heiß abwaschen, trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden. 5 Stiele Minze waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Minze und Zitronenscheiben zur Limonade geben und diese gut gekühlt servieren.

Eine köstlich erfrischende Limonade, die nach Nachschub ruft.Wir wünschen Euch viel Spaß beim nachmachen und gutes Gelinge .Bon Appetit.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤