Schupfnudeln oder Bubaspitzle

Ihr Lieben,

dieses Gericht gibt es bei uns schon seit ich denken kann.Die Großmutter Väterlicherseits, beherrschte sie blind.Nach einem detaillierten Rezept könnte man sie nicht fragen,sie sagte immer,“Das mache ich aus der Lameng,“ was auch immer sie damit meinte?Wahrscheinlich meinte sie,das sie das im Gefühl hat.Als Kind stand ich immer davor und schaute zu,wie sie aus Kartoffelteig kleine Würstchen rollte.Sie schaffte tatsächlich mit nur einer Hand,drei Stück zu schupfen. Ich weiß nicht ob sie dieses Wort erfunden hat,oder irgendwo gelesen.Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern,das sie überhaupt,jemals ein Kochbuch gelesen hat.Die Schupfnudeln waren immer so wie sie sein sollten,innen weich und aussen mega knusprig.Ich kann mich noch daran erinnern,als ich versuchte,das erste mal Schupfnudeln zumachen.Was soll ich sagen,das ging mächtig daneben.Alle waren seifig und pappig und erst im Laufe der Zeit,habe ich herausgefunden,wie es bei mir am besten funktioniert. Übung macht den Meister,heißt es doch immer.Ich muss dazu sagen,das die Mutter,wie wir alle zur Großmutter sagten,nicht wegen einpaar Schupfnudeln angefangen hat.Sie versorgte damit fasst die gesammte Verwandtschaft. Wenn einer der Verwandten mitbekommen hat, heute gibt’s bei Erna Schupfnudeln,dann hat man sich schon mal in den Zug gesetzt und ist angereist. Bei unserer Großmutter war immer jeder gerne gesehen und wenn unverhofft Besuch kam.wurden eben noch Teller dazu gestellt und zusammengerückt.Bei uns saßen oft bis zu zehn Leute und mehr am Tisch.Zu den Schupfnudeln gab es immer vorneweg eine Suppe und zu den Schupfnudeln,Eingemachte Birnen und Apfelmus, ( Bernschnitz,wie sie in ihrem Dialekt dazu sagte. Bernschnitz und Apfelmus hatte sie immer da ).Ich muss gestehen das ich bei weitem nicht an ihre Schupfnudeln heran komme und ich schon seit 36 Jahren übe.Ich kann mir sehr gut vorstellen,das sie mich dabei beobachtet und mit dem Kopf schüttelnd sagt,“Kind so ned,des muschd onnerschd machä. Awa des wärd „.Für die,die kein Dialekt verstehen,hier nochmals übersetzt,“Kind so nicht,das musst du anders machen.Aber es wird“.

Nun aber ihr Lieben,hier das Rezept von Oma Erna.

Schupfnudeln

Zutaten

60 gr Butter

1 Eidotter

600 gr mehlige Kartoffeln

2 Eßl Mehl zum ausrollen

120 gr Weizenmehl

Salz

60 gr Weizengrieß

  1. Die mehligen Kartoffeln in Salzwasser (für ca. 15-20 Minuten) gar
  2. kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
  3. Danach die gepressten Kartoffeln mit Mehl, Grieß, Salz, Butter und Eidotter zu einem Teig kneten.
  4. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einer daumendicken Rolle formen. Ca. 2-3 cm dicke Scheiben abschneiden und diese wiederum zu Nudeln formen bzw. rollen.
  5. Anschließend die Nudeln in leicht gesalzenes, kochendes Wasser geben, vorsichtig umrühren und für ca. 5-7 Minuten, schwach wallend köcheln lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
  6. Danach die Schupfnudeln aus dem Wasser heben, abtropfen lassen .
  7. Nach dem abkühlen in reichlich Butter anbraten.

Bei uns gibt es dazu selbstgemachter Apfelmus,Eingemachte Aprikosen oder Birnen und für die herzhaften in der Familie,frischer Krautsalat.

Schupfnudeln schmecken aber auch mit Sauerkraut und Speck,oder zu Rinderbraten,Rouladen oder auch Bratwürstchen.

Wir wünschen Euch nun gutes Gelingen und viel Freude mit Oma Erna’s Schupfnudeln.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

Marillen/Zwerschgenknödel

Guten Morgen Ihr Lieben,

dies ist eine Homage an meinen Österreichischen Großvater Alois und meine Familie in Österreich,aus dem Waldviertel bei Wien,wo ich im Sommer als Kind meine Ferien bei Tante Anna der Schwester meines Großvaters verbrachte.

Das Rezept ist ganz einfach und bedarf keiner großen Übung.

Für den Teig:
250g Quark
250g Mehl,(Dinkel), Prise Salz
60g Butter
1 Ei
geriebene Schale 1 Zitrone

Für die Füllung:
ca. 8 Marillen,Aprikosen (Zwetschgen, Erdbeeren)
8 Stück Würfelzucker ( mir ist das zu süß ich nehme einfach etwas Kokosblütenzucker lose)
gut 40g Butter eher mehr
mind. 100g Semmelbrösel
ca. 100g (Kokosblüten) Zucker
ca. 2 Teel. Zimt ( wir lassen den Zimt weg und verwenden ihn nur in der Weihnachtszeit )

Aus Quark, Mehl, Salz, zerlassener Butter, Ei und Zitroneschale einen Teig kneten. Im Kühlschrank 20 Minuten ruhen lassen. Den Teig auf einem bemehlten Brett zu einer Rolle formen und in (je nach Frucht) 8 Stücke teilen. Die Marillen / Aprikosen waschen und mit einem seitlichen Schnitt entkernen. Zucker in die Frucht geben, je nach Geschmack. Eine Teigportion in die Hand nehmen und eine Vertiefung hineindrücken, die Marille einlegen und einen Knödel formen.
Die Knödel in kochendes Wasser einlegen und gute zehn Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Die Butter zerlassen und die Semmelbrösel unter stetigem rühren (brennen schnell an!) zusammen mit dem Zucker bräunen, dann den Zimt zugeben,oder weglassen.
Die Knödel mit einem Schaumlöffel herausnehmen und abtropfen lassen. Die Knödel darin wälzen und auf dem Teller großzügig bestreuen. Dazu schmeckt Apfelmus,Vanillesoße,Weinschaumsauce,Zabaione sehr sehr lecker!
Ich wünsche euch viel Freude beim nachkochen, gerade an einem kühlen Herbstag ist dies ein wunderbares Gericht aber auch im Sommer schmeckt es köstlich und es macht Papp Satt.

Die Erbsenkinder Lieben das Gericht und der Erbsenbub schafft schon 3 große Knödel.

Wir wünschen Euch mit diesemköstlichen Gericht,einen wunderschönen Start ins Wochenende,passt auf Euch auf,
Liebste Grüße,
Granny und die Erbsen ❤

PS. Habe Ich schon erwähnt,das Ihr mich auch bei Instagram findet unter , grannys_erbse ?

Soljanka

Ihr Lieben,

habt Ihr Lust auf Soljanka?Ein herrliches und köstliches Gericht um Euren Kühlschrank zu plündern und Reste zu verwerten.Zb. könnt Ihr alle Eure Wurstreste verwerten.Viele denken es ist ein reines Wintergericht,doch in den letzten Tagen war es bei uns etwas kühler und alle hatten Lust darauf.Schmeckt übrigens kalt auch sehr gut zu gegrilltem Fleisch.Das Erbsenmädchen hat zur Zeit einen richtigen Kochflash und schnippelt was das Zeug hält.Das geniale daran ist,wenn Kinder beim kochen mithelfen,bekommen sie auch Appetit und selbst zubereitetes Essen schmeckt doch am besten.

Zutaten

Cirka 400 gr Wurstreste,zb. gekochter Schinken,Kabanossi,Salami,Aufschnitt usw.

2 Zwieben in Würfel

1 Paprika in Würfel

1 Glas Gurken plus Gurkensud,cirka 400 gr

2 Eßl Tomatenmark

2 Eßl Paprikapulver edelsüß

400 ml Brühe ( fertige oder selbst gekocht )

400 gr Letscho ( Paprikapuree ) wenn zugrob,mit dem Pürierstab fein pürieren.

Saure Sahne

Schnittlauch oder feingehackte Petersilie

Zubereitung

Zwiebeln mit den kleingeschnittenen Wurstresten in Öl anbraten.Paprika,Tomatenmark und Paprika edelsüß zugeben und mit anschwitzen,bis alles schön sämig ist.Nun Letscho und die Gurken mit dem Gurkensud hinzugeben und weiter rühren.Immer wieder Brühe zugießen,bis keine mehr übrig ist.Es muss nicht gesalzen und gepfeffert werden,weil die Wurst und das Letscho genügend gewürzt ist.Mindestens 30 Minuten köcheln lassen.Als Topping mit ejnem Klecks Saurer Sahne und Schnittlauchröllchen oder Petersilie garniert verfeinern.Die Soljanka lässt sich wunderbar einen Tag vorher zubereiten,denn aufgewärmt schmeckt sie am besten.

„Eben geht mit einem Teller
Witwe Bolte in den Keller,
Daß sie von dem Sauerkohle
Eine Portion sich hole,
Wofür sie besonders schwärmt,
Wenn er wieder aufgewärmt.“

„Wilhelm Busch, zweiter Streich,Witwe Bolte“

In diesem Sinn so wie es die Witwe Bolte sagte,schmeckt die Soljanka am nächsten Tag noch besser.

Wir wünschen Euch gutes Gelingen und einen guten Appetit.

Liebste Grüße und passt auf Euch auf,

Granny und die Erbsen ❤


Bärlauchnockerl abgeschmelzt mit gerösteten Walnussbröseln und Asiatischem Gurkensalat

Guten Morgen Ihr Lieben,

Heute ist Gründonnerstag.

Woher kommt der Name Gründonnerstag?

Der Name Gründonnerstag geht möglicherweise auf das mittelhochdeutsche Wort „greinen“ (wehklagen) zurück. Nach dem letzten Mahl wird Jesus von Judas verraten. Zuvor bat er seine Jünger, zum Gedächtnis an seinen Tod künftig gemeinsam das Abendmahl zu feiern.

Es gibt allerdings auch andere Theorien, woher das „Grün“ stammen könnte – etwa von dem Brauch, an diesem Tag besonders grünes, junges Gemüse zu essen, der als Teil des Fastengedankens die Christianisierung überlebte. Auch die Vorstellung einiger alter Naturreligionen, dass dieser Tag für die erste Frühjahrssaat besonders geeignet sei, wird bisweilen ins Spiel gebracht.

Deshalb finde ich,muss es nicht immer Spinat,Kartoffeln und Ei sein.Meine Großcousine Luzia hat mir ein ganz tolles, sehr schnelles und überaus köstliches Rezept verraten.Wie wäre es denn damit ?

Zutaten

1 Bund Bärlauch oder eine große handvoll Bärlauch

3 Eier

1/2 ltr Milch

soviel Mehl,bis ein zäher Teig entsteht,damit man davon Nockerl abstechen kann

Salz

Pfeffer

Walnussbrösel

ca 100 gr geschmolzene Butter

1 handvoll Semmelbrösel

1 handvoll gemahlene Walnüsse

Asiatischer Gurkensalat

2 Schlangengurken

1 Chilischote

1 cm frischer Ingwer

1 – 2 Eßl dunkle Sojasoße

1 Saft einer ganzen Limette

1 – 2 Eßl Reis Essig oder weisser Balsamico Essig

1 Eßl geröstetes Sesamöl

1 Eßl neutrales Pflanzenöl

etwas Zucker

Salz

Pfeffer

je nach Geschmack, frischer Koriander

Zubereitung

Bärlauch in einer Küchenmaschine oder dem Stabmixer pürieren.3 Eier und die Milch hinzu geben,alles gut vermengen. Nun soviel Mehl einrühren,dass ein zäher Brei entsteht,von dem man Nockerl abstechen kann.Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wasser mit Salz aufkochen,dann zurückschalten und in das leicht kochende Wasser Nockerl abstechen.Wenn sie oben schwimmen noch eine Minute ziehen lassen.Aus dem Wasser heben und warm stellen.Das solange wiederholen bis der Bärlauchteig aufgebraucht ist.

Wärend nun die Nockerl im Backofen schlafen,Butter in einer Pfanne schmelzen und Semmelbrösel und Walnüsse hinzugeben. Solange rösten bis alles eine hellbraune Farbe bekommt. Zu den Nockerln warmstellen.

Die Schlangengurken auf dem Hobel in feine Scheiben hobeln.Die Chilischote in feine Würfelchen schneiden und den Ingwer feinreiben .Alles in eine Schüssel geben und mit Sojasoße ,Limettensaft,Essig,Öl ,Zucker,Salz und Pfeffer vermengen.Zum Schluss etwas frischen Koriander untermischen.Wer Koriander nicht möchte,lässt ihn einfach weg.

Nockerl mit den Bröseln auf Tellern anrichten und den Gurkensalat dazureichen. Die Nockerl schmecken besonders gut,wenn man sie zusammen mit dem Gurkensalat isst.

Ein wunderbar leckeres Gründonnerstag Essen wie wir finden.Gutes Gelingen und guten Appetit.

Wir wünschen Euch heute noch einen schönen Tag und lässt es Euch gut gehen.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

Käsesalat mit Birnen und Walnüssen

Ihr Lieben,

wir sind echte Käsefans und Käse gehört zu eins unserer Grundnahrungsmittel.An Tagen,wie heute wo das Wetter schon fast sommerlich ist,gibt es bei uns meist auf die schnelle diesen herlichen Käsesalat.Er schmeckt Zimmerwarm genauso gut wie gut gekühlt.Heute gab es dazu ein feines Walnussdinkelbrot.Das Rezept zu dem Brot findet Ihr auch hier auf dem Blog.Ich habe das Brot lediglich mit Walnüssen aufgepimpt Den Käsesalat könnt Ihr variieren so wie Ihr es möchtet und welche Käsesorten Ihr bevorzugt.Die Erbsen essen gerne Gouda ,Bergwiesenkäse und Maasdamer.Deshalb habe ich diese 3 Sorten benutzt.Diesen Salat gibt es bei uns schon ich glaube fast 40 Jahre.Meine Mutter machte ihn immer zu besonderen Anlässen. Er hat schon einige Kalorien,aber man ißt diese Köstlichkeit,ja nicht jeden Tag.In den 70zigern wurde dazu Dosen Mandarinen,oder Ananas usw. genommen.Der Geschmack der Zeit ändert sich.Aber nun zu dem Rezept:

Käsesalat mit Birnen und Walnüssen

Zutaten:

200 gr Gouda

200 gr Maasdamer

200 gr Bergwiesenkäse

1 Handvoll Walnüsse

1 große Birne,oder 2 kleine Birnen

1 rote Spitzpaprika

1 kleine milde Zwiebel oder Frühlingszwiebeln

wer möchte Schnittlauch

Apfelessig nach Wahl

2 Eßl Miracle Wipp

etwas Mineralwasser

Salz

Pfeffer

eventuell 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Die Käsesorten in kleine Streifen oder Würfel schneiden. Alle anderen Zutaten ebenfalls in Mundgerechte Stücke schneiden. Alles zusammen mit dem Käse vermengen.In einer zweiten Schüssel das Dressing zubereiten.Dazu Miracel Wipp mit dem Apfelessig Mineralwasser,Salz,Pfeffer und eventuell etwas Zucker zusammen verrühren.Wichtig ist das Ihr reichlich Pfeffer aus der Mühle verwendet.Das Dressing nun über den Salat geben und vorsichtig und gründlich miteinander vermengen.Am besten schmeckt der Salat wenn er gut durchgezogen ist.Wie schon erwähnt schmeckt der Salat Zimmerwarm genauso gut wie gut gekühlt.Bei uns gibt es dazu Dinkelwalnussbrot.

Tipp:Ich benutze für unser frisch gebackenes Brot,immer solche Leinensäckchen und bewahre es im Brotkasten auf.Ich hatte noch nie verschimmelte oder vertrocknete Brot.Die Säckchen bekommt Ihr im Internet für einpaar Euro.

Ich hoffe ich konnte Euren Appetit anregen und Euch neugierig machen.Manchmal sind die einfachen Dinge,die leckersten.

Viel Spass nun und viel Freude beim nachmachen,

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

Retro Klassiger der 70 iger Jahre.Gefüllte Eier mit Feldsalat,Speck und Croutons

Ihr Lieben,

Wer kennt sie nicht die Gefüllten Eier oder Feldsalat mit Speck und Croutons? Klassiker der 70 ziger Jahre.Bei uns immer noch sehr gerne gegessen und gefüllte Eier dürfen bei uns auf jeder Feier auf dem Buffet nicht fehlen.Das Rezept stammt aus dem Nachlass meiner Mutter.Keiner könnte sie so lecker zubereiten wie sie.Dazu gab es meistens Feldsalat mit Speck und Croutons.Sie machte immer Mengen davon,denn man schaffte schon mal 6 Eihälften.Ich kenne keinen in unserer Familie,wirklich keinen,der sie nicht möchte.Aber hier nun das Rezept:

Gefüllte Eier

Zutaten:

12 hart gekochte Eier

2 Doppelrahm Fischkäse

1 – 2 Teel Senf

etwas Sahne

Salz

Pfeffer

Cayennepfeffer

ggf Kräuter,Oliven,Kapern,Lachsschnitzel usw. zur Deko

Zubereitung:

Die hartgekochten und gut abgeschreckten Eier pellen und halbieren und den Eidotter in einer Schüssel mit einer Gabel gründlich zerdrücken,bis der Eidotter sehr krümelig ist,fast pulverisiert.Nun zu dem Eidotter den Frischkäse untermengen und mit Sahne zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten.Mit Senf,Salz,Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.Wer möchte kann nun Lachsschnitzel oder,Kapern oder Oliven,oder Kräuer untermengen ( kleingeschnitten ).Wer Die gefüllten Eier neutral möchte lässt einfach Kräuter,Oliven usw. weg und dekoriert nach Lust und Laune.Diese Masse nun mit 2 Teel in die Eihälften füllen,dekorieren und fertig. Das ganze Procedere dauert keine 20 Minuten.Die Eier gut gekühlt servieren.Zu den Eiern gab es meist Feldsalat mit Speck und Croutons.

FELDSALAT MIT SPECK UND CROUTONS

ZUTATEN:

300 gr Feldsalat gut gewaschen und geputzt

200 gr Speckwürfelchen

1/2 klein gewürfelte Zwiebel,

Cirka 6 Scheiben klein gewürfeltes Toastbrot

Radieschen in Scheiben,

1 klein geschnittene Birne

2 Eßl gehackte und geröstete Walnüsse

gehackter Dill

Schnittlauch in Röllchen

Salz

Pfeffer

Zucker

Senf

Essig

Öl

Zubereitung:

Speck,Tostbrot und Zwiebeln mit Butter in einer Pfanne knusprig rösten.In der Zwischenzeit eine Vinaigrette aus Salz,Pfeffer,Zucker,Senf,Dill,Schnittlauch,Essig und Öl herstellen. Den Feldsalat in eine Schüssel geben und mit der Vinaigrette vermengen.Auf Tellern anrichten und gehackte Wallnüsse,gewürfelte Birne und die Speck/Croutons/Zwiebelmischung darüber geben.Zum Schluss die Eier dekorativ darauf verteilen und servieren.

Dazu passt ein schönes knuspriges Bauernbrot.

In unserer Familie ist es immer noch eine Delikatesse.Für meinen Schwiegersohn der Moslem ist ,bereite ich den Salat mit gebratenem Rinderschinken oder geräucherter Putenbrust zu.

Euch allen wünschen wir einen guten Apetitt und viel Spass bei der Zubereitung.Ich bin mir sicher,auch dieses Gericht wird Euere Herzen höher schlagen lassen.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

Apfelküchle mit Zimtzucker wie sie die Erbsen lieben

Ihr Lieben,

Wer liebt sie nicht, die wunderbaren Apfelküchle mit ihrem leicht süßsäuerlichen Geschmack und dem knusprigen Teig drumrum?Bei uns werden schon mal so 40 Stück gegessen.Die Ur großmutter reichte dazu noch Kartoffelsuppe.Bei uns gibt es sie auch mal nur zwischendurch.Das Rezept ist ganz einfach und ist schnell gemacht.

Zutaten:

4 – 5 Äpfel

4 Eier gr L

250 gr Dinkelmehl

1/2 Flasche Alkoholfreies Bier

Salz

Cirka 4 – 5 Eßl Brauner Rohrzucker (fein)

1/2 Teel Zimt

Zubereitung:

Die Äpfel waschen und das Kerngehäuse ausstechen.Die Äpfel in 1 cm dicke Scheiben schneiden und in Zitronenwasser legen.Ich lasse die Schale immer an den Äpfeln dran,so behalten sie ihre Form besser.

4 Eier mit Salz und Mehl glattrühren.Wenn man zuerst die Eier mit dem Mehl verrührt,entstehen keine kleinen Klümpchen.Nach und nach das Bier hinzugeben.Der Teig muss geschmeidig,aber nicht sehr flüssig sein.Den Teig nun beiseite stellen,bis der Kleber im Mehl sich vollständig entfaltet hat.Das dauert cirka 1 Stunde.

Die Äpfel aus dem Zitronenwasser nehmen und mit einem sauberen Tuch abtrocknen.Die Äpfel nun im Bierteig baden.

Eine Pfanne mit Butterschmalz erhitzen und die Apfelscheiben portionsweise golden backen.Auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Backofen warm stellen,bei alle Äpfel fertig gebacken sind.

Den feinen Rohrzucker mit Zimt vermengen und über die Küchlein streuen.Wie schon erwähnt reichte die Urgroßmutter Kartoffelsuppe dazu.Aber auch Tee,Kakao oder ein schöner heißer Milchkaffee.

Ich hoffe Euch schmeckt das Rezept der Küchlein genauso sehr wie es den Erbsen schmeckt und nun gutes Gelingen und guten Appetit.

Liebste Grüße,

Granny und die Erbsen ❤

Ur Uroma’s Milchrahmstrudel

Ihr Lieben,

habt ihr auch aus Kindertagen noch Lieblingsspeisen?Bei uns war es der Milchrahmstrudel von der Ur Uroma,keine beherrschte ihn so gut wie sie.Wenn ich aus der Schule kam und der Duft des Strudels durch das Haus schwebte,flog mein Ranzen in die Ecke und ich war die erste die am Tisch saß.Bevor meine Cousine etwas sagen konnte,hatte ich das erste Strudelstück schon auf dem Teller,nicht aber bevor ich mindestens noch zwei Strudelstücke,mit meiner Spucke markiert hatte.Das „Igitt du bist ekelig“,ignorierte ich.Das Rezept des Strudels sagte man,wäre von Tante Anna aus Österreich,eine Schwester meines Großvaters Mütterlicherseits. Hier nun aber das Rezept vom Milchrahmstrudel.In Österreich auch Millirahmstrudel genannt.

Zutaten Milchrahmstrudel :

1 Prise Salz, 4 Eier ,90 g Butter, Zitronenabrieb, 1 TL Vanillezucker, 110 g Zucker,250 g Sauerrahm 30 g Mehl,Schichtkäse,3 Strudelteigblätter,15 g Butter, zum Ausstreichen,100 g zerlassene Butter.

Zutaten Eiermilch:

3 Eier,250 ml Milch,20 g Puderzucker,1 TL Vanillezucker

Zubereitung Milchrahmstrudel :

4 Eiweiß mit dem Zucker, einer Prise Salz und dem Vanillezucker steif schlagen.

Die zimmerwarme Butter mit dem Eigelb und geriebener Zitronenschale schaumig rühren.

Den Schichtkäse und Sauerrahm abtropfen lassen und unterrühren.

Den Eischnee und das Mehl vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben.

Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit Butter ausstreichen.

Die einzelnen Strudelteigblätter nacheinander auf ein sauberes Geschirrtuch legen und mit der zerlassenen Butter bestreichen. 

Die Quarkmasse auf einem Drittel verteilen. Dabei darauf achten, dass ca. 3 cm zu den Rändern hin frei bleiben. 

Den Strudel vorsichtig mithilfe des Geschirrtuches einrollen, die Enden andrücken und umschlagen. 

Die einzelnen Strudeln in die vorbereitetet Form legen und mit flüssiger Butter bestreichen.

Die Milchrahmstrudel für 20 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

Zubereitung Eiermilch:

Die Eier mit der Milch dem Staubzucker und einem Teelöffel Vanillezucker mit dem Schneebesen glatt rühren. 

Nach der 20 Minuten Backzeit die Eiermilch über die Strudel gießen und diese weitere 20 Minuten goldgelb backen. 

Eventuell mit Puderzucker bestreuen.

Unsere Ur Ur Großmutter reichte dazu Vanillesoße.



Ich habe das Rezept versucht zu übersetzen,weil alles in Altdeutscher Schrift
geschrieben wurde.Auch das Rezept musste ich etwas sprachlich verändern
Es waren zum Teil ein Gemisch aus unserem und Österreichischem Dialekt.
Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen und guten Appetit.

Liebste Grüße von,
Granny und den Erbsen ♥️

Markklösschensuppe nach Uroma Brigitta

Ihr Lieben,

„Alle Jahre wieder „…..
die gleiche Frage,was kochen wir an Weihnachten?
Bei uns ist das immer eine große Herausforderung,bei 10 Personen an der einer großen Festtagstafel.
Jeder hat eigene Vorlieben,ganz zuschweigen vom Geschmack.
So habe Ich mir gedacht,das es zur Erinnerung an unsere Uroma Brigitta dieses Jahr,Ihre berühmte Markklösschensuppe geben soll.Ich habe sie genauso gekocht,wie Ich es von Ihr gelernt habe.Der Uropa war der Testesser und hat der Suppe seinen Segen gegeben.“Wie bei Deiner Mutter“,hat er gesagt.Aber nun zum Rezept dieser Köstlichkeit.

Zutaten für die Rindssuppe :

1 Kilo Rinderwade
2 -3 Suppenknochen
2 Bund Suppengrün
1 große Zwiebel mit Schale
1 Lorbeerblatt
5 – 6 Pfefferkörner
Salz
1 Passiertuch

Zubereitung :

Suppengrün waschen und putzen,Zwiebel halbieren und in einer Pfanne mit der Schnittseite nach unten,
Schwarz rösten.Die Schale der Zwiebel sollte dranbleiben.Daraus entsteht die goldene Farbe der Suppe.
Die Rinderwade mit den Suppenknochen scharf anbraten,auch daraus entsteht die Farbe.Nun das Gemüse,die geröstete Zwiebel,Lorbeerblatt,Pfefferkörner dazu geben und mit soviel Wasser aufgießen,das alles gut bedeckt ist.
Erst jetzt salzen.Bitte vorsichtig dabei sein,denn durch die Makklösschen,erhält die Suppe noch einmal Würze.
Lieber später nochmal nach salzen.
Nach dem aufkochen der Suppe,sollte sie cirka 2 Stünden leise köcheln.Immer mal wieder einen Gartest des Fleisches machen,damit es nicht zerfällt.Wir machen aus dem Fleisch einen Tag später einen Rindfleischsalat und dazu gibt es Bratkartoffeln.Ich schneide auch die Karotten,Petersilienwurzel und Sellerie in den Salat.
Nach zwei Stunden,sollte die Suppe fertig sein und ab passiert werden,durch ein Passiertuch.Wer keins hat,kann auch in das Sieb ein Küchentuch legen,das sollte aber einpaar mal gewechselt werden,weil es gerne reißt.
Die Suppe ist nun fertig und kann nochmals abgeschmeckt werden.

Zutaten für die Markklösschen :

100 gr Rindermark,
(das sind Cirka 5 Markknochen),
2 Eier,
1 kleingehackte Zwiebel,
1 handvoll kleingehackte Petersilie,
Cirka 100 gr Semmelmehl,
Salz,
Pfeffer,
Muskat,

Zubereitung :

Das Rindermark auslassen und die kleingehackten Zwiebeln dazu geben.
Die Zwiebeln im Rindermark glasig dünsten.Von der Kochstelle nehmen und nun
Eier,Petersilie,Semmelmehl,Salz,Pfeffer und Muskat zugeben.Diese Masse zu einem Kloß
verrühren und etwas ziehen lassen.In der Zwischenzeit die Rindssuppe erhitzen, (nicht kochen).
Aus dem Markklösschenteig,kleine Bällchen formenund sanft in die Suppe gleiten lassen.
Die Suppe ist fertig,wenn alle Klösschen an der Oberfläche schwimmen.Je nach Lust und Geschmack
mit Schnittlauchröllchen bestreuen.

Im Prinzip ist die Suppe leicht herzustellen und sie ist sehr schmackhaft.
Euch wünsche Ich ein gutes Gelingen und viel Erfolg.

Wir sagen nun gute Nacht und passt auf Euch auf.
Liebste Grüße
Granny und die Erbsen ❤

Marokkanischer Orangensalat,oder Orange de Cannell

Ihr Lieben,

wie Ihr sicherlich wisst,sind wir sehr verbunden mit Marokko.Daher haben wir eine ganz besondere Vorliebe für Marokkanisches Essen.Den Erbsen schmeckt ausser der Hähnchentajine und dem Brot ihrer Marokkanischen Großmutter,ein Gericht ganz besonders und das ist der Orangensalat,der dort heißt,“Orange de Cannell“.Er wird mit viel Nanaminze,Wallnüssen,Datteln und Zimt zubereitet.(Nanaminze kaufen wir immer beim Marokkaner).Ein ganz köstlicher und einfacher Nachtisch,der im Winter genauso gut schmeckt,wie im Sommer.Dazu noch eine Kugel Vanilleeis und die Erbsen sind überglücklich.Probiert es aus,es ist schnell in der Zubereitung und auch ein tolles Dessert zu Weihnachten

Zutaten:

4 saftige Orangen,
8 Datteln
eine kleine Handvoll gehackte Walnüsse,
reichlich Zimt,
10 Blättchen frische Minze in Streifen,
3 Eßl Ahornsirup (ersatzweise Honig oder Agavensirup ),
Saft 1 Zitrone

Zubereitung:

Die Orangen mit einem scharfen Messer so schälen,
das keine weisse Haut mehr zusehen ist.Orangen in ganz
feine Scheiben schneiden und Fächerförmig auf eine Platte
legen.Den ausgetretenen Orangensaft dabei auffangen.
Walnüsse über die Orangen streuen,anschließend die Datteln
klein schneiden und ebenfalls über die Orangen streuen.Mit
der in Streifen geschnittenen Minze genauso Verfahren.
Zuletzt den Zimt darüber geben.Das kann ruhig reichlich sein.
Aus dem aufgefangenen Orangensaft,der ausgepressten Zitrone
und dem Ahornsirup eine Marinade anrühren und gleichmäßig,
über den Orangensalat geben.Cirka 1 – 2 Stunden durchmarinieren
lassen.Wer möchte serviert dazu Vanilleeis.Der Salat ist ein
Hochgenaue und ich kenne keinen,der ihm nicht schmeckt.
Bei uns gibt es diese Köstlichkeit sehr oft.Egal ob Sommer oder
Winterzeit.

PS.In Marokko wird der Salat mit Zucker gesüßt,ich habe als
Alternative Ahornsirup ausgewählt,aber auch Honig oder
Agavensirup sind zum Marinieren geeignet.

Jetzt wünschen wir Euch guten Appetit,
viel Spaß bei der Zubereitung und
die Liebsten Grüße,
von Granny und den Erbsen ❤